„Death on the Camino“ – The film

… Teaser für Eltern und andere Besorgte: keine Angst, es ist alles gut. 😉

Zeitsprung zurück zur Route  Paris  –  Saint-Jean-Pied-de-Port:  Den Vormittag über sind wir nach einer ruhigen Nacht und einem schlichten Frühstück wieder durch Paris gelaufen, diesmal bis zum Notre Dame und dann zurück zum Gare Montparnasse. 

Auf dem Weg sind wir über einen Friedhof in Montparnasse gelaufen, der eng und gedrängt war, aber mit üppigen Urnengräbern bestückt, in denen ganze Familienzüge vom 19. Jahrhundert bis heute beigesetzt waren. 

Danach sind wir noch durch den Jardin den Luxembourg geschlendert, haben etlichen joggenden Schülern zugeschaut und uns gewundert, dass die zahllosen Stühle tatsächlich dort stehen bleiben und nur von Besuchern genutzt werden.

Ein bisschen merkwürdig ist es schon, zu merken, wie viel Militär und Polizei in der Stadt unterwegs ist. Bemerkt haben wir das auch schon am Abend vorher, als uns mit großem Rucksack der Zutritt zum Eiffelturm schlichtweg verweigert wurde (bevor wir wussten, wie viel Eintritt das kostet).

Am Notre Dame angekommen blieb und kaum noch Zeit, sodass wir zügig zurück zum Bahnhof Montparnasse liefen. 

Die Zufahrt zog sich deutlich länger als der erste Teil. In Bayonne angekommen sah man endlich Rucksäcke und wusste, dass man etliche von ihnen wieder sehen wird. 

Als wir dann Saint-Jean-Pied-de-Port erreichten, konnten wir es kaum glauben. Der Kontrast zum lauten, schmutzigen Paris war aber auch riesig.

Die erste der lustige Begegnung hatten wir beim Abendessen mit Nathalie aus Liverpool, die im teuren Hotel neben dem Restaurant „one last night of luxury“ gebucht und bezahlt hatte, dort aber niemand anzutreffen und alles dunkel war. Sie malte sich darauf hin ein Horror-Szenario aus und hatte ein bisschen Panik, zurück zum Hotel zu gehen. Typisch britischer Humor: „I asked in the Restaurant, but they didn’t understand me. So I just said Beer. Now I’m waiting if somebodys coming.“
 Wir haben sie seither übrigens nicht mehr gesehen…. Aber immerhin unser ersten „buen Camino“-Gruß hinterlassen;)

Hier sahen wir Nathalie zuletzt. Mysterious things are going on 😉

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