17: El Burgo Ranero –> León

Die wordpress-app nervt mich hart, diesen beitrag hatte ich nämlich schon geschrieben und habe etwa 20 mal versucht ihn zu veröffentlichen, jetzt ist alles weg. Und das ist nicht das erste Mal.

Der Tag startete nicht so gut. Wir haben am Vortag schon mitbekommen, ok, mehr als mitbekommen, dass der Hospitalero der Alburgue in El Burgo Ranero ziemlich durchgeknallt ist, und das nicht nur im guten. „Alle Deutschen…. komplette katastrophe“ – sein Kommentar als wir unseren Salat zurück wollten, den er in den Kühlschrank gelegt hatte, nachdem wir ihn nach einer Schüssel gefragt haben. Alles klar.
Jedenfalls hatten wir mit ihm vereinbart, dass er die Küche um 6:30 aufschließt, denn dort standen meine Klamotten zum trocknen und unsere Lebensmittel.
Als er um 7:15 immer noch nicht aufhetaucht war, haben Anja und ich alles in bewegung gesetzt, um ihn aus dem Bett zu holen. Daraufhin ist er ziemlich ausgetickt. Wir haben also nur noch schnell unsere Sachen zusammen gerafft und sind los gezogen. Statt mit Wut im Bauch wollten wir den aber fürs Wandern lieber anders füllen und waren in einem Café nett frühstücken. Der Sonnenaufgang war bombastisch schon, aber es war auch bitterkalt.
Der erste teil der strecke war ganz nett, nach unserer ersten kürzeren Pause wurde es aber furchtbar nervig. Die strecke lief permanent an einer viel befahrenen Straße entlang.
Irgendwie habe ich wohl zu wenig getrunken oder so, jedenfalls ging es mir auch nicht besonders gut. Nach der Mittagspause lief ich nochmal 4 km vid Arcahueja, Anja war schon vorgegangen, und dort entschieden wir dann wegen einer wenig hübschen Herberge und absoluter Unlust auf weiter Straße laufen (wir hatten auch schon 28 km hinter uns), den Bus nach León zu nehmen. Das war eine super entscheidung, denn wir hatten einen sehr schönen abend in León auf einem mittelalterlichen Markt und haben schon wieder sehr gut und lecker gevöllt. Leider mussten wir natürlich um halb 11 brav wieder in der Herberge sein, denn die stadt brummte. Aber so ist das Pilgerleben, wir sind ja keine Touristen 😉
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