18: León –> Villar de Mazarife

Heute hatten wir so einen richtigen Schlendrian-Tag. Wir haben uns um 8 erst aus der Herberge verabschiedet, sind gemütlich durchs völlig verschlafene León geschlendert (hatte ich erwähnt, dass spanische Zeiten absolut inkompatibel mit Pilgern sind? Ich sage nur Siesta), haben einen zweiten Kaffee gertrunken, als wir endlich ein offenes Café gefunden hatten, waren in der Kathedrale, in mindestens zwei Supermärkten, beim Schuster und in einem Billo-Laden, um Handschuhe und eine Mütze zu erstehen. Die Tage gehen wir nämlich nochmal auf 1500 Meter und es ist ja doch auch hier morgens ziemlich frisch. Wenn es auch mittags immer noch wunderbar warm ist (die anderen klagen über die Mittagshitze, ich finde es toll und wandere dann unglaublich gern).
Nachdem wir durch meine traute Heimat, das Auenland, mit all seinen Hobbithöhlen, gelaufen sind (Anja wirkt da eher wie Gandalf, nur die Rauchringe muss sie noch üben), haben wir dann auch entschieden, heute nur 20 km zu machen. Nach den Schlemmereien der letzten Tage hatten wir heute eine ausgedehnte Brotzeit und abends Linsensuppe aus der Dose, Möhrensalat aus dem Glas, Gürkchen und eine Obstplatte. Muss auch mal sein und war auch gut. Jetzt geht’s gleich schlafen, denn reinhold und Anja wollen morgen früüüüh los. Dafür schnibbelt Anja mein Frühstück 😉
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