21: Foncebadón –> Ponferrada

3 Weeks on the road. Wow! Already such a long time!
Es gibt Orte, die man verlässt, aber ein Stück von einem selbst bleibt da. Foncebadón und vor allem die tolle Herberge sind so ein Ort für mich.
Heute morgen sollte es eigentlich Yoga geben, das ist aber leider ausgefallen. In typisch spanischer Manier wurde man nicht darüber unterrichtet. Deshalb gab es ein ausgedehntes, unfassbar gutes Frühstück mit regionalem Ziegenjoghurt, frischem Obst und Müsli, und einen atemberaubenden Sonnenaufgang.
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Nach einem kurzen Aufstieg waren wir am Cruz de Ferro.
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Wenn ihr das nicht kennt: man bringt einen Stein von Zuhause mit und legt ihm am Cruz de Ferro ab. Religiös gesehen steht das für Sünden, man kann es aber auch als Loslassen der Vergangenheit sehen. Letzten Endes muss jeder selbst wissen, was er damit verbindet. Jedenfalls ist es schon ein krasses Gefühl, einen Stein aus Mutterns Garten mitten im spanien abzulegen, der hunderte Kilometer im Zug und hunderte zu Fuß getragen zurückgelegt hat.
An sich ist das Kreuz aber sehr unspektakulär.
Nach dem Cruz de Ferro, das am höchsten Punkt des Caminos liegt, begann der Abstieg. Erst langsam, dann wurde es steiler und anspruchsvoller. Anja als versierte Wandererin meinte, es sei ein mittelmäßiger Schwierigkeitsgrad, aber es war schon so, dass jeder Schritt konzentriert gesetzt werden musste. Es gab viele große Steine und teilweise Felsplatten. Jedenfalls waren wir sehr froh, diesen Abstieg nicht im Regen machen zu müssen. Es hat abgesehen davon aber schon sehr viel Spaß gemacht, und man hat endlich mal wieder die Beinmuskeln gespürt. Wir betätigen uns zwar sehr viel körperlich, aber manchmal fehlt der Sport schon, vor allem Bouldern und Yoga.
Zwischendurch gab es ein dickes zeeites Frühstück mit Tortilla Patata, um die Konzentration aufrecht zu halten und in Molinaseca nach dem Abstieg einen quick coffee bevor es wieder nervig wurde: Straße nach Ponferrada rein.
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In Ponferada besuchten wir endlich mal wieder einen großen Supermarkt, kochten im riesigen Gewusel (eine Küche auf 170 Betten) und hatten ein Festmahl mit Salat, Reis, Lachs und taiwanesischer Hühnersuppe.
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Danach hatte ich eine Mission: Schuhe kaufen im nahegelegenen Decathlon. Anja, Katja und Kevin kamen mit und nun habe ich neue Wanderschuhe, Gamaschen und ein Tshirt, da ich nur Tops mit habe, was bei 14° an den schultern doch ein wenig kalt wird. Danach tanken wir noch ein Teechen, aber dann ging es ab ins Bett. Schließlich war es schon nach 10!

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