6: Estella –> Sansol

27 teilweise durch eine krasse Mittagshitze geprägte Kilometer liegen hinter uns. Wir wussten vorher, dass der Tag anstrengend wird und haben in der Herberge gut gefrühstückt und uns im Supermarkt mit Obst, Joghurt und Baguette eingedeckt.        Den ersten Teil des Tages war es noch bedeckt, was sehr angenehm war. Später wurde es nämlich noch richtig heiß. Ich habe keine Vorstellung davon, wie man dem Camino im Hochsommer gehen kann. Die Strecke ging heute öfter entlang der Straße, aber die Landschaft war sehr malerisch. oder wie Philip es treffend zusammenfasste: Hier sieht es aus wie auf einem riesigen Die-Siedler-von-Catan-Spielbrett. Bis auf die üblichen Pausen (nach etwa 10 Minuten: Oh, es ist trotz der morgendlichen 12 Grad zu warm im Pulli, gegen 10-11 eincremen, später Sonnenbrille und Hut aufsetzen, Wasser nachfüllen, pinkeln, Gummiaufsätze auf die Wanderstöcke aufsetzen und abziehen – ihr wärd erstaunt, was davon alles geht ohne den Rucksack abzusetzen), sind wir tatsächlich 20 km bis Los Arcos durchgelaufen. In Azqueta pausierten wir kurz, da Ana aus Brasilien uns Pablito vorstellte, der auf dem Camino so berühmt ist, dass er in jedem Reiseführer erwähnt wird. Er hat wohl 30.000 Wanderstöcke für Pilger gefertigt. Von ihm holten wir uns noch seinen eigenen Stempel für den Pilgerausweis.        Los Arcos war ein sehr nettes Örtchen, in dem die meisten Pilger übernachtet haben. Leider waren wir zu müde, um Fotos zu machen. Wir hatten allerdings im Vorhinein entschieden, heute weiter zu gehen, damit wir morgen „nur“ 20 km laufen müssen. Und so rafften wir uns nach einem Mittagssnack nochmal auf, und schleppten unsere müden Glieder weiter. Nach etwa 500 Metern hatte man sich wieder  an die Schmerzen gewöhnt. Es ist interessant, wie gut man lernt, mit diesen regelmäßigen, gleichmäßigen Schmerzen umzugehen. Allerdings kann man wirklich sagen, dass wir im Vergleich noch sehr gut dran sind.  Als wir allerdings kurz vor Sansol waren, und es wirklich langsam sehr quälend wurde, zu gehen, waren wir sehr geschockt, denn Google Maps zeigte unsere Unterkunft (wir hatten reserviert) eine Stunde ab vom Weg an. Normalerweise liegen die Pilgerherbergen direkt am Weg. So entschieden wir frustriert und müde, einfach ins Blaue hinein dem Camino zu folgen und zu hoffen, dass wir eine Unterkunft finden. Für diesen Umweg hatten wir einfach meine Energie mehr. Lustigerweise landeten wir dennoch in genau der Herberge, in der wir reserviert hatten.  Ich glaube so froh wie heute waren wir noch nie, als wir endlich da waren.           „Straßenmusikanten“  

           

Die Herberge ist klein und gemütlich, mit einem großen Schlafsaal (28 Mann) unter dem Dach und einem schönen Garten.              Als wir ankamen, winkte Anja uns schon erfreut zu. Li kam auch später dazu uns wir aßen noch mit zwei anderen Deutschen und Ken, einem in New York lebenden gebürtigen Chinesen. Ein schöner Abend! 🙂  

5: Puente la Reina–> Est(r)ella ;)

Etwas mehr als 21 km haben wir heute bewältigt. Die kurze Nacht in Pamplona hing mir noch in den Knochen, sodass ich tatsächlich weder mitbekommen habe, wie das Licht – noch wie es ausgegangen ist. Als ich um kurz nach 6 aufwachte, waren einige schon fast fertig mit dem Packen. 

Wir gingen also im Dunkeln los und hielten nur kurz an einer Bäckerei für ein schnelles Frühstück. Guten Morgen, Puente la Reina!

Bis auf eine kurze Pause in einer zweiten Bäckerei (da Sonntag war, hatten die Supermärkte geschlossen)  sind wir ziemlich straff durchgelaufen. Das Wetter war heute etwas milder und windiger, aber sehr schön zum laufen. 

Die letzten Meter waren heute sehr hart, ich habe meine Knochen, die Blasen an den Füßen und meine Müdigkeit gespürt. Beim Essen konnte ich mich kaum mehr bewegen und in der Herberge bin ich fast auf der Toilette eingeschlafen. Wir bleiben heute Abend in der Herberge und gehen früh schlafen. 

4: Pamplona –> Puente la Reina

Ein sehr schöner, wenn auch teilweise durch Müdigkeit geprägter Tag liegt hinter uns. 

Das Aufstehen fiel nicht leicht, da wir in unserem Sieben-Bett-Zimmer einen Mann hatten, der bis halb 2 noch bei Licht für eine Prüfung gelernt hat. Dabei gab es ein großes Wohnzimmer. Da schläft aber anscheinend nur das Personal, tagsüber.

Gestern habe ich 1.2 kg Gepäck zurück nach Siegen geschickt. Das war ein grandioses Erlebnis, da keiner der Postbeamten Englisch sprach geschweige denn Ahnung von Zollvorschriften etc. hatte. Nach 20 Minuten mit Händen und Füßen war ich dann 23€ ärmer. 

So fing der Tag schon gut an, denn endlich hatte ich das Gefühl, mein Gepäck auch wirklich zu tragen und nicht, darunter zu leiden. Vom Hostel mussten wir den Camino wiederfinden, doch wir hätten vermutlich auch mit geschlossenen Augen zufällig irgendwo hinlaufen können, denn wirklich, sobald wir auch nur einen Hauch überlegend auassahen, kam ein freundlicher Spanier des Weges, fragte „Santagio?“ und erklärte bzw. zeigte uns den Weg. 

Wir hatten den ersten Teil des Tages einen Aufstieg von etwa 300 Höhenmetern und den Rest der Zeit ging es bergab oder gerade aus. wir hatten fast 30° und fast strahlend blauen Himmel.

Und natürlich habe ich den obligatorischen Gipfel-Kopfstand versucht. 

Unterhalten habe ich mich heute mit Vanessa aus Mexiko, Rob aus den Niederlanden, Sophie und Isabelle aus Dresden und zwei Iren, deren Namen ich nicht mehr weiß.

Angekommen in Puente la Reina haben wir erst einmal die privaten Unterkünfte abgeklappert, um dann doch in der öffentlichen zu stranden. 5€ für ein Bett, da kann man doch nichts sagen. Heute in 14-Mann-Schlafsäälen und wie üblich mit Schlange stehen am Eingang. 

Hier haben wir auch Andrea wiedergetroffen, die lustige in Texas lebende Brasilianerin, die mir auch erlaubt hat, ein Foto zu posten. „I may look a little weird, but that’s the real Camino“

Außerdem die beiden Kroatinnen, Martina und Marlena, mit der wir bereits die dritte Nacht in einer Unterkunft verbringen und mit denen wir in Romcesvalles schon einen lustigen Wäsche-Wasch-Marathon durchliefen. Heute dann wieder: gemeinsames Wäscheaufhängen.

Insgesamt fällt auf, dass inzwischen viele Leute sehr stark humpeln, über Medikamente reden und kaum jemand nicht erwähnt, dass er Knieprobleme hat. Manche können sich allerdings wirklich kaum noch bewegen. Da kann ich mich mit meiner Blase am Fuß und ein paar blauen Flecken kaum beschweren.

Auch der Sprachenmix geht immer mehr in Fleisch und Blut über, Philip und ich hatten heute tatsächlich versehentlich einen spanisch-englischen Dialog.

Abends waren wir so müde, dass wir entschieden, essen zu gehen. Das taten wir dann auch an einem unscheinbaren Ort ob einem netten spanischen Gässchen. 

Allerdings wurde es um uns herum plötzlich hektisch, eine Familie holte ihre Möbel rein (um halb 6, da fängt das Leben in Spanien ja eigentlich erst an), fing an große Stahlstangen zu montieren und erklärte uns wir müssten gehen. Weil hier gleich Bullen durchrennen würden, „Fiesta“. 

Nachdem wir es erst kaum glauben könnten, haben wir uns rein begeben, da wir gerade erst bestellt hatten, wo sich das Restaurant als Hotel und durchaus groß und hübsch entpuppte. Die Bedienungen holten hektisch die Möbel herein und verbarrikadierten die komplette Fensterfront mit schweren Holztüren. 

Das Essen war Wahnsinnig lecker, was aber auch an Hunger und Müdigkeit gelegen haben kann. Kurz vor dem verbarrikadieren schneite Li noch herein, die ein Zimmer in dem Hotel gebucht hat und sich nach einer Dusche noch zu uns gesellte. 

Nachdem wir uns eine Weile sehr nett unterhalten hatten, haben wir auch herausgefunden, dass es einen Hinterausgang gab, wir also gar nicht festsaßen. Also haben wir uns noch kurz das Bullenrennen angesehen, was für uns erschreckt war. Solch eine Tierquälerei, nur damit die Dorfjugend einen Kick bekommt. Es stehen wirklich etliche Teenager und der Bulle wird gereizt, bis er auf sie zu rennt und sie den Zaun hochklettern. Fraglich ist auch, was passiert, wenn mal jemand stolpert. 

Gute Nacht, Puente la Reina! 

3: Larrasoaña–> Pamplona 

Heute hatten wir nur 16 km vor uns und gingen nach einem entspannten Frühstück gegen halb 8 los. Obwohl der Weg so kurz war, war ich müde und nicht in der besten Tagesform.

 Gegen Mittag erreichten wir dann schon Pamplona, eine sehr hübsche Stadt mit typisch spanischen Öffnungszeiten.

Anja und Li hatten am Vortag ein Hostel empfohlen, dass wir dann auch aufsuchten. Schon wieder Luxus!

Kurioserweise fühlte ich mich plötzlich sehr heimisch im Wohnzimmer des Hostels. 

Aber ein bisschen Hilfe bei der Frage, welches Bier ich heute Abend trinke, könnte ich schon aus der Heimat gebrauchen. Naaa, Jungs??

Die Gässchen in Pamplona sind eins schöner als das andere.

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Als guter Pilger auch das obligatorische Kathedralen-Foto

2: Roncesvalles  –> Larrasoaña 

Die heutige Wanderung war entspannter. Wir sind 21.7 km bis zum Etappenziel laut Camino-App gelaufen und waren tatsächlich schon gegen kurz nach halb 2 da. Vorher hatten wir schon gehofft, dass wir noch 5,7 km bis Larrasoaña anhängen können, haben uns aber wirklich gefreut, dass das problemlos ging. Das Wetter war wieder traumhaft schön.

Gestern lernten wir schon Anja und Li kennen, denen wir heute immer wieder über den Weg liefen. Da wir in Larrasoaña angekommen schon den ersten Pilgern begegneten, die keine Unterkunft mehr bekamen, fragten wir in einem privaten Hostel nach, was sich als echter Glücksgriff erwies. Zwar bleibt für mich nur meine Therma-Rest, dafür musste ich nur 10€ bezahlen und wir haben eine eigene Küche und ein luxuriöses Bad zu siebt. 

Die Supermärkte waren heute ein kleines Highlight, kurz hinter Roncesvalles pfiff ein runder Spanier laut die klassische Musik mit, die den gesamten Laden beschallte und grüßte in sämtlichen Sprachen. Beim Einkauf fürs Abendessen wurde es noch schöner: nachdem wir mit dem Verkäufer Wein getrunken hatten und er seine Angela-Merkel-Imitation zum besten gegeben hatte, mixte er uns Olivenöl mit Kräutern für die Nudeln, die wir gekauft hatten in einen Becher auf die Hand. 

Insgesamt waren bisher ausnahmslos alle Leute, auch die Einheimischen derartig nett, dass man es kaum glauben kann.

Heute hatten wir einen sehr schönen Abend mit Anja, Li, Debbie und Lena. 

Anja kommt aus Aachen, Li wohnt in Peking, Debbie in Houston und Lena in Bremen. Eine lustige Truppe 🙂

P.s.: Leider ist das WLAN außerhalb der Pyrenäen oft so schlecht, dass es schwierig ist, Fotos und Beiträge online zu stellen. Deshalb sind an einigen Stellen Lücken oder die Texte sind noch überarbeitunswürdig 😉 außerdem gibt es so viel zu sehen… 

„Death on the Camino“ – The film

… Teaser für Eltern und andere Besorgte: keine Angst, es ist alles gut. 😉

Zeitsprung zurück zur Route  Paris  –  Saint-Jean-Pied-de-Port:  Den Vormittag über sind wir nach einer ruhigen Nacht und einem schlichten Frühstück wieder durch Paris gelaufen, diesmal bis zum Notre Dame und dann zurück zum Gare Montparnasse. 

Auf dem Weg sind wir über einen Friedhof in Montparnasse gelaufen, der eng und gedrängt war, aber mit üppigen Urnengräbern bestückt, in denen ganze Familienzüge vom 19. Jahrhundert bis heute beigesetzt waren. 

Danach sind wir noch durch den Jardin den Luxembourg geschlendert, haben etlichen joggenden Schülern zugeschaut und uns gewundert, dass die zahllosen Stühle tatsächlich dort stehen bleiben und nur von Besuchern genutzt werden.

Ein bisschen merkwürdig ist es schon, zu merken, wie viel Militär und Polizei in der Stadt unterwegs ist. Bemerkt haben wir das auch schon am Abend vorher, als uns mit großem Rucksack der Zutritt zum Eiffelturm schlichtweg verweigert wurde (bevor wir wussten, wie viel Eintritt das kostet).

Am Notre Dame angekommen blieb und kaum noch Zeit, sodass wir zügig zurück zum Bahnhof Montparnasse liefen. 

Die Zufahrt zog sich deutlich länger als der erste Teil. In Bayonne angekommen sah man endlich Rucksäcke und wusste, dass man etliche von ihnen wieder sehen wird. 

Als wir dann Saint-Jean-Pied-de-Port erreichten, konnten wir es kaum glauben. Der Kontrast zum lauten, schmutzigen Paris war aber auch riesig.

Die erste der lustige Begegnung hatten wir beim Abendessen mit Nathalie aus Liverpool, die im teuren Hotel neben dem Restaurant „one last night of luxury“ gebucht und bezahlt hatte, dort aber niemand anzutreffen und alles dunkel war. Sie malte sich darauf hin ein Horror-Szenario aus und hatte ein bisschen Panik, zurück zum Hotel zu gehen. Typisch britischer Humor: „I asked in the Restaurant, but they didn’t understand me. So I just said Beer. Now I’m waiting if somebodys coming.“
 Wir haben sie seither übrigens nicht mehr gesehen…. Aber immerhin unser ersten „buen Camino“-Gruß hinterlassen;)

Hier sahen wir Nathalie zuletzt. Mysterious things are going on 😉

1: Saint-Jean –> Roncesvalles 

Der erste Tag. So anstrengend, die anstrengendste Etappe liegt hinter uns. 1400 Höhenmeter bergauf mit Gepäck. Aber so unglaublich schön, bei perfektem Wetter, die Landschaft sah wirklich aus wie im Bilderbuch. Der Start war sehr hart für mich,  es ging teilweise sehr steil bergauf und das direkt morgens früh. Philip fand es wohl etwas entspannter. Nach einer Weile wurde leicht bergauf gehen zur Normalität, aber die Aussicht hat für alle Schmerzen entschädigt. 

Außerdem war es unglaublich ruhig, bis auf die Glocken der Kühe. Und das, obwohl der Camino tatsächlich noch sehr lang an der Straße verlief. 

Angekommen in der ersten Herberge hatten wir Glück, da wir die ersten in der Notunterkunft waren.

 Das heißt, kein Schlange stehen an der Dusche. Dafür durchlebten wir noch einen längeren Wäsche-Wasch-Marathon. Gerade liegen wir mit 16 Mann in einem Raum von etwa 30m2 und bald geht sicherlich das Licht aus, denn morgen werden wir um halb 7 von Joseph, dem lustigen holländischen Rentner aus der Herbergscrew geweckt. 

Die Menschen, die man am Camino kennen lernt sind alle ziemlich freundlich und nett. Schon jetzt metkt man, dass man manchen immer wieder begegnet, so den beiden Asiaten, Andrea aus Texas, die beiden Kroatinnen Marlena und Martina, oder den zwei Frauen, die schon mit uns im Zug saßen. Gegessen haben wir mit einem sehr schweigsamen Litauen, der allerdings verständnislos grinste, warum ich nicht alles aufaß und einem 73-jährigen Holländer, der von Frankreich nach Saint-Jean gelaufen ist, um seinen Weg von Zuhause nach Santiago zu vervollständigen, aber dir Pyrenäen so schön fand, dass er sie ein zweites Mal lief.

WLAN in the middle of nowhere


Wo sonst sollte es WLAN geben? Und es ist deutlich schneller als in Paris. Wir stehen auf den letzten drei Metern in Frankreich und haben einen sehr anstrengenden, aber atemberaubend schönen Aufstieg hinter uns und für heute noch etwa 9 km vor uns. Und jaaaa, mein Rucksack ist zu schwer ( höre ich da ein „ich hab es dir ja gesagt“, Mama? :-p) 

Bonjour, Paris

Wir sind sehr überrascht. So problemlos wie bisher alles lief, hätte man es sich kaum ausmalen können. Alle Züge waren perfekt (!!!) pünktlich und am Gare de l’Est haben wir uns entschieden, zu Fuß zum Eiffelturm und dann zum Hostel zu laufen. Schließlich kann man sich ja schon mal ans Pilgern mit Rucksack gewöhnen und sieht viel mehr, als wenn man 12 € für ein Metro-Tagesticket investiert. Zum Beispiel einen Spieleladen, den wir für die Siegener Spieler fotografiert haben.

Da wir beide uns absolut gar nicht auf Paris vorbereitet haben, können wir nur raten, dass diese hübschen Statuen vor der Oper standen.

Die erste Zeit war Paris pure Reizüberflutung, erstaunlicherweise wurde es ruhiger, als wir Richtung Eiffelturm kamen. 

Auch wenn man schon abertausende Fotos vom Eiffelturm gesehen hat, ist es wirklich beeindruckend, vor diesem Bauwerk zu stehen.

Im Hostel angekommen, erwartete uns die nächste positive Überraschung: das gebuchte Achtbettzimmer entpuppte sich als Zweibettzimmer mit eigenem Bad. Und das für 27€ unweit vom Bahnhof Montparnasse! So kann es weiter gehen 🙂

P.S.: Wenn deine Alte chillen will, … Liebe WG, ihr verfolgt mich 😉